Nähen ist für viele ein entspannendes Hobby. Kreativ sein, selbst etwas schaffen, das sind die Vorzüge dieser Freizeitbeschäftigung. Je nach Talent und Erfahrung kann man sich Nützliches für zu Hause oder sogar Schönes für die Garderobe selbst gestalten und in die Tat umsetzen. Für Anfänger im Nähen gibt es einige klassische Stücke, an denen man die grundlegenden Fähigkeiten üben und sein Talent erproben kann.
Aller Anfang ist schwer
Für das Nähen gilt: Nicht gleich aufgeben wenn es am Anfang nicht gleich so richtig klappt! Je nach Nähmaschine und Talent fallen die ersten Schritte naturgemäß immer etwas schwer bis man die richtige Fingerfertigkeit und ein Gefühl für die verschiedenen Materialen und die Nähmaschine bekommt. Mit einfachen Nähmaschinen tut man sich als Anfänger meist leichter als mit hoch komplizierten teuren Geräten, die viele Zusatzfunktionen und allerlei Schnickschnack bieten. Beispielsweise von Bernina bekommt man eine gute Nähmaschine für den Einstieg schon um ungefähr 200 Euro.
Näh Projekte für den Anfang
Als Anfänger im Nähen sollte man darauf achten, sich nicht gleich zu viel vorzunehmen. Mit einfachen Materialen und Projekten sollte begonnen werden. Als erstes Stück kann man ein wenig aufregendes aber praktisches Projekt wählen wie zum Beispiel Geschirrtücher nähen. Zum Beispiel aus alten Leintüchern kann man noch nützliche Lappen für die Küche machen, und bei dieser Übung lernt man den grundlegendsten Schritt im Nähen, nämlich das Säumen. Das bedeutet die Schnitt- Enden eines Stoffes so zu bearbeiten, dass das Gewebe nicht „aufgeht“. Dazu einfach die Enden umschlagen, und dann das ganze mit einer Naht „verschließen“. Aus einem alten Leintuch kann man auf diese Weise noch ganz viele praktische Geschirrtücher produzieren, die nichts kosten außer ein wenig Nähfaden und aus einem saugkräftigen Material sind. Gleichzeitig lernt man mit einer (Textil-) Schere umzugehen und sich den Stoff richtig einzuteilen. Verschätzt man sich einmal oder passiert beim Nähen ein Fehler – wie das ja anfangs recht häufig der Fall sein kann – ist nichts vertan und man verliert nicht so schnell den Mut wie bei teuren und recht knapp eingekauften Stoffen.
Basis Ausrüstung für den Start ins Nähen
Möchte man das Nähen zum Hobby machen oder nur einige Teile an verschiedenen Textilien selbst ausbessern können, so gehört ein gewisses Basis Equipment dazu. Eine Nähmaschine muss nicht von Anfang an sein, denn meist ist es vernünftiger erst ein wenig Erfahrung im Nähen zu sammeln, um dann besser entscheiden zu können, für welche man sich entscheidet. Für den Anfang tun es einige Stecknadeln, eine scharfe Schere, ein Maßband, Nähnadeln, Faden (hier sollte man auf die Qualität achten wegen der Reißfestigkeit, zu billig ist meist ein Warnzeichen!) und einen Stift oder Kreide, um sich den Stoff anzeichnen zu können. Beim Stift muss man nur darauf achten, dass dieser auf dem Stoff einerseits soweit hält und andererseits auch wieder abgeht, also auswaschbar ist.